Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Drittmittel-Forschungsprojekte

  1. Willingness-to-Pay for a QALY in Germany
    Bei  der Entscheidung über die kollektive Finanzierung neuer Technologien   im Gesundheitswesen muss jede Gesellschaft Mittel finden, um deren Wert   rational zu bestimmen. Dazu müssen robuste Methoden entwickelt werden   um abzuschätzen, welchen Wert die Gesellschaft dem mit ihnen  verbundenen  gesundheitlichen Nutzen in Form von Lebensverlängerung und  Erhöhung der  Lebensqualität beimisst. Misst man den Gesundheitsnutzen  in  „qualitätsbereinigten Lebensjahren“ (QALYs), so benötigt man eine   monetäre Bewertung eines QALY durch die Gesellschaftsmitglieder. In dem   Forschungsprojekt “EuroVaQ” (European Value of a QALY) wurde in 10   europäischen Ländern (ohne Deutschland) versucht, den “monetären Wert   eines QALY” durch internetbasierte Befragungen zu ermitteln. Dabei sind   die gefundenen mittleren Zahlungsbereitschaft sehr niedrig im  Vergleich  zu den “Schwellenwerten” für die für “Kosten je zusätzlichem  QALY” in  den Ländern, die die Erstattung innovativer Verfahren vom  Kosten-Nutzen-Verhältnis abhängig machen. Daher wollen wir die EuroVaQ-Studie   auf Deutschland übertragen und dabei neben einer Version A, einer   wortgetreuen Übersetzung des englischen Fragebogens, eine modifizierte   Fassung (Version B) entwickeln, mit der das Verständnis der Fragen  durch  die Testpersonen verbessert werden soll und die zusätzlich Fragen   entsprechend der Discrete Choice Methode enthalten soll.
    in Kooperation mit: Universität Konstanz, Prof. Dr. Friedrich Breyer
       
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  2. Gerechtigkeit und Effizienz von Prioritätenänderungen –  „Kontinuierliche“ und „diskontinuierliche“ Änderung formalisierter   Prioritätsregeln in der Nierenallokation, deren Verbesserung und   verallgemeinerbare Bedeutung
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  3. Prioritäten,  Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Effizienz bei  der Allokation von  teilbaren medizinischen Ressourcen für Patienten  unterschiedlicher  Bedarfsintensitäten
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  4. Determinants of equity judgments in medical and financial contexts
    Our  research is embedded in the methods of theoretical and experimental    social choice and is concentrated on problems of distributive justice.    We will focus on a restricted class of dilemmas in which (i)  recipients   need a critical amount of the resource allocated and (ii)  the  recipients  differ in their ability to extract benefits from the   resource.  Specifically, we intend to study (identify and characterize)   those  factors potentially influencing the relationship prevailing   between  actual (i.e. observed) choices and theoretical  principles.  We  distinguish three groups of potentially influential  factors: (i)  the  characteristics of the context in which the dilemma  is embedded  (medical  context, development context, or a context in  financial  economics)  including the nature of the resource to be  allocated, (ii)  the features  of the recipients, and (iii) the  individual  characteristics of the  allocator (decision maker). The  significance of  the factors is going to  be evaluated in the course of  an experimental  study. First results from  our experiments in Germany  and Norway reveal  already strong contextual  differences. The collected  data will be  statistically analyzed and the  results will be discussed  and published.

    in cooperation with: Agder University College, Kristiansand, Prof. Dr. Jochen Jungeilges

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